Umwelt & Natur
Bei Lilly verfolgen wir weltweit ambitionierte Umweltziele. Eins lautet zum Beispiel, dass wir bis 2030 in unseren eigenen Betrieben klimaneutral produzieren und zu 100 % erneuerbare Energie nutzen wollen. Wir freuen uns, hier mit der EWR als verantwortungsvollen Partner zusammenarbeiten zu können. Aber auch Wasser setzen wir verantwortungsbewusst ein und bereiten es auf, bevor es wieder ins Netz eingespeist wird. Abfälle – insbesondere aus Kunststoff – versuchen wir zu vermeiden oder zu recyclen.
Das neue Werk wird nach dem international anerkannten LEED Gold Standard (Leadership in Energy and Environmental Design) gebaut und wird Maßstäbe in Sachen Umweltverträglichkeit und Arbeitsplatzqualität setzen. Die in Erdtönen gehaltene Fassade, ein Lichtkonzept im Inneren sowie ein Atrium mit Außenterrasse sollen ein modernes und angenehmes Arbeitsumfeld schaffen, das sich harmonisch in die rheinhessische Landschaft einfügt. Ebenfalls vorgesehen sind zahlreiche Photovoltaikanlagen und ein Regenrückhaltesystem. Für die Flächen rund um die Produktionsstätte sind Bäume und Grünflächen geplant.
Kunststoffabfälle versuchen wir zu vermeiden oder zu recyceln. Zum Thema Pen-Recycling gibt es bei Lily verschiedene Projekte, die sich damit beschäftigen. Wir testen verschiedene Ansätze und Kooperationen, wie wir am besten Pens in großem Umfang recyclen können.
Die Planungen zur Abwasserentsorgung sowie zur Wasserversorgung werden mit den zuständigen Behörden und Versorgern eng abgestimmt. Wir setzen Wasser verantwortungsbewusst ein und bereiten es auf, bevor es wieder ins Netz eingespeist wird. Im Rahmen der Produktion wird lediglich Wasserdampf erzeugt.
Bau & Verkehr
Nach den Erdarbeiten werden die Gebäude gebaut. Dann folgt der Innenausbau mit den Produktionslinien, allen Geräten, die wir zur Qualitätskontrolle benötigen. Wenn alles fertig ist, starten die Testläufe und schlussendlich die Abnahme durch die Zulassungsbehörden. Erst wenn alles geprüft und freigegeben ist, dürfen Medikamente für den Vertrieb hergestellt werden.
Eine Anbindung der Erweiterungsfläche des Industriegebietes Ost an das ÖPNV-Gebiet ist angedacht. Die Gespräche laufen derzeit.
Produktion
Zunächst wird das Medikament formuliert. Das bedeutet, der aktive Wirkstoff, der aus einer anderen Lilly Fertigungsstätte in Pulverform angeliefert wird, wird mit Hilfsstoffen zum eigentlichen Medikament zusammengemischt. Anschließend wird das Arzneimittel in kleine Kartuschen abgefüllt, die dann in Injektionshilfen eingebaut werden. Zum Schluss werden die Pens etikettiert und in Kartons für unterschiedliche Zielländer verpackt. Viele dieser Schritte sind vollautomatisiert und finden in Reinräumen statt.
Dieser Produktionsablauf ist für viele Medikamente gleich und die Anlage ist dadurch nicht auf ein Medikament festgelegt. Starten werden wir mit injizierbaren Medikamenten zur Behandlung von Diabetes und Adipositas.
Die Anlage wird an sieben Tagen die Woche 24 Stunden in drei Schichten betrieben werden. Die Schichten beginnen um 6:00, um 14:00 und um 22:00 Uhr.
Nein, in den Labors werden Qualitätskontrollen durchgeführt. In der Produktionsstätte werden keine Tierversuche gemacht.
PP-MG-DE-1829