Unsere Hightech-Produktionsstätte in Alzey

Haben Sie sich schon einmal gefragt, was es braucht, um Medikamente herzustellen? Die meisten Menschen denken darüber nicht nach. Wir bei Lilly tun es – Tag für Tag. Rund ein Drittel all unserer Mitarbeitenden arbeiten daran, bei der Herstellung unserer Arzneimittel eine gleichbleibende und weltweit einheitliche Qualität sicherzustellen.

Ob Modernisierung, Ausbau bestehender Standorte oder der Bau hochmoderner Anlagen – durch kontinuierliche Investitionen in unsere Produktionsinfrastruktur schaffen wir die Voraussetzungen, um die steigende Nachfrage zu decken und Medikamente der nächsten Generation zu liefern. Unsere aktuellen Investitionen in die Produktion sind die umfangreichsten in unserer Unternehmensgeschichte. Seit 2020 haben wir weltweit Projekte im Umfang von 55 Milliarden US-Dollar angekündigt, um unsere Produktionskapazitäten nachhaltig zu stärken.

Im November 2023 kündigte Eli Lilly and Company den Bau der Hightech-Produktionsanlage in Alzey an – mit 2,3 Milliarden Euro eine unserer größten Einzelinvestitionen in den zurückliegenden Jahren. Und als deutsche Niederlassung sind wir sehr stolz, dass man sich für diesen Standort entschieden hat.

Warum Alzey?

Bei der Entscheidung waren die wichtigen Parameter zunächst die Lage, Größe und Erschließungszeit des Grundstücks. Zudem liegt Alzey logistisch sehr günstig zwischen unserem deutschen Hauptsitz in Bad Homburg und unserem Produktionsstandort bei Straßburg. Alzey hat uns auch mit seiner hervorragenden Infrastruktur überzeugt. Darüber hinaus gibt es in der Region viele sehr gut ausgebildete Fachkräfte.

Auch auf der persönlichen Ebene gibt es gute Gründe für Alzey: Die Stadt zeigte großes Interesse und von Anfang an war eine partnerschaftliche Atmosphäre zu spüren. Das schafft Vertrauen – ein weiterer wichtiger Faktor.

Porträt von Dr. Alexander Horn.

Dr. Alexander Horn, Geschäftsführer Lilly Deutschland

„Um die Nachfrage nach unseren Medikamenten bedienen zu können, sind partnerschaftliche und vertrauensvolle Kooperationen essenziell. Wir freuen uns sehr, mit der Stadt Alzey einen solchen Partner an unserer Seite zu wissen.“

Was wird gebaut?

Auf rund 30 Hektar – das entspricht der Größe von rund 42 Fußballfeldern – entsteht eine Anlage, in der injizierbare Medikamente hergestellt werden.

Dabei wird im ersten Schritt das Medikament „formuliert“. Das bedeutet, der aktive Wirkstoff, der aus einer anderen Lilly Fertigungsstätte angeliefert wird, wird mit Hilfsstoffen zum eigentlichen Medikament zusammengemischt. Anschließend wird das Arzneimittel in kleine Kartuschen abgefüllt, die dann in Injektionshilfen, die sogenannten Pens eingebaut werden. Zum Schluss werden die Pens etikettiert und in Kartons für unterschiedliche Zielländer verpackt. Dieser Produktionsablauf ist für viele Medikamente gleich und die Anlage ist dadurch nicht auf ein Medikament festgelegt. Starten werden wir mit injizierbaren Medikamenten zur Behandlung von Diabetes und Adipositas.

Porträt von Sebastian Wegener vor neutralem Hintergrund

Sebastian Wegener, Gesamtprojektleiter
für den Bau der Lilly Produktionsstätte

„Den Bau dieser Produktionsstätte leiten zu dürfen mit einem tollem Projektteam, ist eine Ehre. Durch den kollaborativen Charakter auf Augenhöhe mit allen Projektbeteiligten erreichen wir höchstmögliche Effizienz. Was in Alzey entsteht, ist sowohl technisch und technologisch als auch ökologisch auf allerhöchstem Niveau. Wir geben alles, um die ambitionierten Ziele zu erreichen – immer getreu unserem Motto ‚Safety first and quality always‘."

Das neue Werk wird nach dem international anerkannten LEED Gold Standard (Leadership in Energy and Environmental Design) gebaut und wird Maßstäbe in Sachen Umweltverträglichkeit und Arbeitsplatzqualität setzen. Die in Erdtönen gehaltene Fassade, ein Lichtkonzept im Inneren sowie ein Atrium mit Außenterrasse sollen ein modernes und angenehmes Arbeitsumfeld schaffen, das sich harmonisch in die rheinhessische Landschaft einfügt. Ebenfalls vorgesehen sind zahlreiche Photovoltaikanlagen und ein Regenrückhaltesystem. Für die Flächen rund um die Produktionsstätte sind Bäume und Grünflächen geplant.

Wie geht es voran?

Das Großprojekt schreitet in beeindruckendem Tempo voran: Im Mai 2023 begannen die ersten Gespräche zum Grundstück und nur sechs Monate später verkündete Lilly die Investitionsentscheidung. Im April 2024 folgte der symbolische Spatenstich und schon am 1. Juli starteten die Erdarbeiten zur Vorbereitung des Baugeländes. Nur wenige Monate später, im Dezember 2024, begannen unmittelbar nach Erteilung der Baugenehmigung die Bauarbeiten.

In den folgenden Monaten konnte man zusehen, wie das Projekt wuchs: Zunächst wurden sogenannte Ortbetonrammpfähle in den Boden eingebracht, um ein stabiles Fundament für die Produktionsanlage zu schaffen. Diese Arbeiten wurden im Mai 2025 erfolgreich abgeschlossen. Parallel zum sogenannten Piling startete der Rohbau der ersten Gebäude. Nur zwölf Monate später stehen fast alle Gebäude und die Außenfassaden werden fertiggestellt.

Der Innenausbau einiger Gebäude startete bereits Ende 2025. Viele der Arbeiten sind aktuell von außen nicht sichtbar: Die inzwischen über 2.000 Menschen auf der Baustelle kümmern sich um den Rohrleitungsbau, Malerarbeiten, Bodenbeschichtung, Elektroinstallationen und die Reinrauminstallation.

Wenn etwa Mitte 2026 die Produktionslinien stehen, starten die Testläufe und schlussendlich die Abnahme durch die Zulassungsbehörden. Erst wenn alles geprüft und freigegeben ist, dürfen Medikamente für den Vertrieb hergestellt werden.

Gelber Bagger mit Schaufel in dessen Kabine ein Mann mit Warnweste und einem weißen Helm sitzt.

Ein Bild von der Baustelle in Alzey

Alzey Baustelle Winter 2025

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Bhushan Desai, Standortleiter Alzey

„Es ist ein sehr spannendes Projekt, eine große Investition für uns und ein Gewinn für Lilly Deutschland, Lilly Manufacturing und für Eli Lilly and Company weltweit für die nächsten Jahre. Der Standort Alzey wird die Versorgung der Patienten mit Medikamenten für die nächsten Jahre erleichtern.“

Baufortschritt Grafik Stand 10.02.2026

Eine rote Umrisszeichnung eines Kalenders und einer Uhr.

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Aktuelles & Vergangenes
Eine rote Umrisszeichnung einer Lupe, die drei einfache, schematische Umrisse von Oberkörpern mit Kopf  im Lupenglas vergrößert.

Jobs & Karriere

Wir planen, in den nächsten 3 Jahren bis zu 1.000 Arbeitsplätze aufzubauen. Darüber hinaus werden in der Bauphase voraussichtlich bis zu 3.000 Menschen auf der Baustelle beschäftigt.

Jobs & Karriere
Einfache rote Umrisszeichnung von Oberkörper und Kopf. Rechts neben dem Kopf befindet sich eine Sprechblase und der Hintergrund ist weiß

Häufig gestellte Fragen

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